VRZ-DHS
Züchter A-F
Züchter G-Z
Edelkatzen
Zuchtbuch
Rechtliches
Wissenswertes
Wurfmeldungen
Deckrüden
Ausstellungen
Impressum
Datenschutz
Neue Rassen

~ Betrachtungen ~
über sechzehn verschiedene * H u n d e -  R a s s e n *

„Neuzüchtungen“ in den letzten 100 Jahren in „Deutschland“.

Wenn wir über neue Rassen lesen - dann meist zusammen mit der Frage - muss das denn sein - haben wir denn nicht schon genügend Rassen ! ? ? Ich für meinen Teil stelle mir diese Frage nicht - im Gegenteil - ich bewundere  Leute, die bereit sind, eine Idee nicht nur zu haben, sondern diese, meist unter großen persönlichen Opfern auch in die Tat umzusetzen. Im Zusammenhang mit Neuzüchtungen wird auch gleich das in der Hundezucht so prinzipiell „vergewaltigte“ Wort  „A n e r k e n n u n g“ gestellt ! Ich meine - „Anerkennung“ - ist das Letzte was eine neue Rasse zunächst braucht! Der bekannte Heiko Gebhardt schrieb 1977 im Stern in seiner Artikelserie „Deutschland deine Hunde!“ zu diesem Thema: Bei der FCI in Brüssel - dem kyno-logischen Weltverband - wurden bis heute 296 Rassen anerkannt. Eine sogenannte Standardkommission, ein Rat der Weisen in Hundefragen, befindet darüber, ob das, was da Rasse werden will, wirklich von dauerhafter Qualität oder nur Zufallsprodukt ist. Aus der Bundesrepublik fanden in den letzten 30 Jahren nur der Kromforländer und der Eurasier Gnade vor den Augen dieses erlauchten Kollegiums. Der  Antrag, auch  den  Bärenhund  als Rasse  zu  akzeptieren, liegt dagegen seit Jahren auf Eis. S o w e i t   Heiko Gebhardt wörtlich - was wohl alles aussagt!

Ich meine - eine neue Rasse kann sich nur selbst anerkennen - eben in der Form - dass sie Interessenten - also Käufer findet. Das alleine ist entscheidend und wird auch darüber befinden, ob eine neue Rasse (eine solche ist sie dann wenn sich diese konstant weitervererbt) „überlebt“ - also dass es diese auch dann noch geben wird, wenn deren Erzüchter selbst nicht mehr aktiv diese Zucht betreibt und ankurbelt! - Nur dann kann diese wirklich  überleben - und „a n e r k e n n t“ sich damit selbst -
                                  ~  s o  e i n f a c h   i s t    d i e s  a l l e s !  ~


Die 16 neuen   d e u t s c h e n   Hunderassen
(Angaben der Jahreszahlen und Rassen nach meinem Kenntnisstand)

01 - 1897 - Pudelpointer - Vereinsgründung - die auch bis jetzt die einzige blieb.
02 - 1902 - Seidenspitz - 1. Vereinsbetreuung durch den Schosshund-Klub Berlin.
03 - 1922 - Hovawart - 1. Vereinsgründung - mehrere Vereinsneugründungen.
04 - 1924 - Deutscher Jagdterrier - Vereinsgründung - die bis jetzt einzige.
05 - 1945 - Kromforländer -1955  Anerkennung durch den VDH.
06 - 1960 - Eurasier (Erstbenennung Wolf-Chow) - 1. Vereinsgründung.
07 - 1969 - Kobold-Maskott-Hundchen - in  „Unsere Hunde unsere Freunde“.
08 - 1971 - Heideburger Vollblut (Erstbenannt “Deutsch-Halbblut”)
09 - 1971 - Heideterrier - Bericht 1991 in „Deutsche Jagdzeitung“.
10 - 1972 - Westfalenterrier - Erstbenennung  „Westdeutscher Jagdterrier“.
11 - 1973 - Deutscher Bärenhund - 1. Veröffentlichung in „Geflügel-Börse“.
12 - 1982 - Biewer Yorkshire-Terrier - 1.Auftreten dieser Farbvariante.
13 - 1987 - Malchower - erstmals auf einer DDR-Ausstellung vorgestellt.
14 - 1987 - Elo - Zuchtbeginn - Gründung  Elo Zucht- und Forschungsgemeinschaft.
15 - 1989 - Germanischer Bären Hund - Zuchtbeginn und 1. Vereinsgründung.
16 - 1994 - Wäller - Zuchtbeginn und Vereinsgründung.

Ein Beitrag von Karl Meier, Ansbach                                                           

Copyright © 2000-2018 by VRZ-DHS